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Medizinische Versorgung

 
 

Es ist zwar extrem selten, aber trotzdem kann es vorkommen- der Erschöpfungszustand während einer Laufveranstaltung. Im schlimmsten Fall kann dieser Zustand tödlich enden.
Aber nicht nur der übergewichtige Laufanfänger ist gefährdet, sondern auch ein junger, gut trainierter, schlanker Teilnehmer. Als Organisatoren sind wir uns dieser Verantwortung bewusst und haben viele Veränderungen durchgeführt. Unser Mitorganisator Markus Friedl, selbst Krankenpfleger und Rettungsassistent erarbeitet zusammen mit dem Organisationsleiter des BRK Herrn Andreas Mäutner ein Konzept zur Verbesserung der Notfallrettung beim Neumarkter Stadtlauf.

Information
Zuerst haben wir uns bei speziellen Fortbildungen das entsprechende Fachwissen angeeignet. Bei einem Treffen der German Road Races war zu diesem Zweck der Sportmediziner Dr. Schomacker vom sportmedizinischen Institut Kassel gekommen. Er hat sich auf dieses Thema spezialisiert und hält deutschlandweit zu diesem Thema viele Fachreferate. Gelehrt wurde die Ursachen von tödlich verlaufenden Erschöpfungszuständen, Möglichkeiten der Vorbeugung und die Verbesserung der Rettungskette.
Bei der zweiten Fortbildung war unser Organisationsleiter Rettungsdienst zu einem Symposium �Notfallrettung bei Laufveranstaltung� in Berlin. Somit machten wir uns an die Arbeit die Notfallkette zu verbessern.

Erstes Glied der Rettungskette: Der Ersthelfer
Das erste Glied hierbei ist der Ersthelfer an der Laufstrecke. So haben wir all unseren Streckenposten einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Erschöpfungszustände angeboten. Branko Kotzerke Erste Hilfe Instruktor vom BRK Kreisverband Neumarkt entwickelte für uns diesen speziellen Erste-Hilfe-Kurs. Die Teilnehmer erlernten die Diagnose von Erschöpfungen und die entsprechenden Erste Hilfemaßnahmen. Am Schluss wurde an einer Puppe Wiederbelebungsversuche wiederholt.

Schnelle Informationsübermittlung zum Rettungsteam
Als zweites hat jeder Teilnehmer mittels Handy direkten Kontakt zu dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Dieser kann mit viel Übersicht den nächsten Sanitätswagen zum Patienten bringen.

Ein Defibrilator an jedem Kilometer Rennstrecke
Auch hier haben wir massive Verbesserungen eingebracht. Unsere über 50 Sanitätskräfte sind mit insgesamt 8 Defibrilatoren an der 10,5 km langen Strecke ausgestattet. Somit ist fast an jedem Kilometer eine dieser enorm wichtigen Wiederbelebungsgeräte vorhanden.

Hohe Anzahl an Rettungskräften
Mit über 50 Sanitätskräften und drei Notärzten auf der Strecke ist es theorisch sogar möglich an drei unterschiedlichen Stellen an der Strecke an Erschöpfung leidenden Läufern medizinisch notwendige Erste Hilfe zu leisten.

Schnelle Weiterleitung ins Klinikum Neumarkt
Das Klinikum Neumarkt, an dem die Strecke direkt vorbeiführt hat seit ca. 3 Jahren ein Herzkatheterlabor eingerichtet. Ein unnötiger langer Transport nach Nürnberg ist nicht mehr notwendig.
 

 

 
     
 
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