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Kurt Ring – Trainer, Macher, aber auch – Querdenker und Kritiker

 
 

German Road Races ehrt Regensburger Meistertrainer und Organisator mit dem GRR-Trainerpreis

Die Chronologie seiner Ende der siebziger Jahre gestarteten "Karriere" vornehmlich als Trainer und Sportfunktionär ist lang und nur mit großer Akribie aufzulisten. Unter dem Strich stehen bei Kurt Ring und den von ihm betreuten Athleten in Regensburg 55 bis 60 (!) Titel, Altersklassenerfolge nicht eingerechnet. "So genau weiß ich es nicht, das haben andere bestimmt fein säuberlich aufgegeführt", so Kurt Ring bester Bescheidenheit, aber auch mit berechtigtem Stolz in der Stimme. Tatsache jedenfalls ist, dass der Regensburger Erfolgstrainer aktuell mit Corinna Harrer ein Kronjuwel unter seinen Fittichen weiß, das sowohl auf der 800 m-Distanz auf der Bahn als auch im  Cross zu den besten Nachwuchs-Läuferinnen Europas zu zählen ist. "Coco" Harrer geht übrigens bei den am Samstag (6. März) in Stockach stattfindenden Deutschen Crossmeisterschaften als Titelverteidigerin in den A-Jugend-Wettbewerb und erhält im Rahmen dieser Meisterschaften den GRR-Nachwuchs-Förderpreis zusammen mit dem Doppelmeister über 3000 m und 2000 m-Hindernis, Simon Dörflinger. Und neben diesen beiden hoffnungsvollen Athleten wird eben Kurt Ring stehen, der von German Road Races (GRR), der Gemeinschaft der deutschen Läufe, als "Trainer des Jahres" gewählt wurde.

Zunächst waren es "fertige" Athleten, mit denen Kurt Ring Erfolg hatte und - wie er sagte, "alles abgeräumt hat", was sich auf dem Meisterschaftssektor angeboten hatte. Im Frauenbereich wohlgemerkt. Seit 1999 mit zunehmender Dauer vor allem aber auch im Nachwuchsbereich. Im Verbund mit seiner Frau Doris Scheck hat der GRR-Preisträger manches kritisch hinterfragt, eigene Philosophien eingebracht und den Trainingsrhythmus umgestaltet bei seinen stets großen und zunehmend leistungsstarken Trainingsgruppen. "Am Anfang war ich eher der Spielertrainer", erinnert sich Kurt Ring, selbst ein passabler Langstreckler in einer Hochzeit der deutschen Laufszene. Seit 1974 arbeitete er in verschiedenen Vereinen in und um Regensburg als Sportlicher Leiter und Trainer ("In dieses Geschäft bin ich irgendwie hineingewachsen!") mit Erfolgen und Misserfolgen. Und gerade deshalb war er zwischenzeitlich auch "abgesprungen", aber nach kurzer Auszeit auch wieder "eingetaucht". Einfach, weil ihm auch die Arbeit als Trainer zu viel Spaß bereitet hat(te). Und ist letztlich dabei geblieben.

Die erste deutsche Meisterschaft gelang ihm 1997 auf der Marathondistanz beim Heimspiel in Regensburg, als Katharina Kaufmann, Sophie Berkmiller und Daniela Arndt die Mannschaftswertung mit einer halben Stunde Vorsprung vor der LLG St. Augustin gewinnen konnten. Mit dem Schwerpunkt Jugend und Frauen gab es für die Regensburger AthletInnen in der Folge eine Vielzahl von Meisterschaften, im Einzeln und im Mannschaftsverbund. "Es fehlt eigentlich nur noch ein Männertitel!" Aber das ist sicherlich nur aufgeschoben.

Beate Waeber, Katharina Kaufmann, Susi Lutz, Corinna Harrer, Philipp Pflieger - allesamt Namen mit Klang in Deutschland und Garanten für Meistertitel. Auch 800 m-Star Claudia Gesell trainierte kurzzeitig unter seinen Trainerfittichen. "Das hat schon Spaß gemacht!" und meint damit die Orientierung an der Weltklasse.

Aber Kurt Ring hat nicht nur als Trainer Erfolge zu verzeichnen. Als Organisator der "Gala" hat er ab 2006 innerhalb von nur wenigen Jahren im Regensburger Uni-Stadion ein Meeting der besonderen Güte kreiert. "Ich denke, wir haben ein gutes Meeting daraus gemacht!" sagt Kurt Ring mit Stolz in aller Bescheidenheit. Dies freilich eher als i-Tüpfelchen, denn bereits die (gleich dreimal in Regensburg zur Austragung gekommenen) deutschen Crossmeisterschaften und die deutschen Straßenlauf-Meisterschaften konnten Zeichen setzen, zudem war er einer der treibenden Kräfte bei den Senioren-Europameisterschaften in Regensburg. Ein Macher mit vielfältigen Facetten. Ein zudem unbequemer, denn als Querdenker und stetiger Kritiker der Leichtathletik ist Kurt Ring in der Szene nicht minder ein starker Begriff�.

Wilfried Raatz            

 
     
 
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